Open Journal Systems

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Einführung in OJS

In dieser Zeitschrift kommt "Open Journals Systems" (OJS) zum Einsatz. OJS ist eine Open-Source-Software zur Verwaltung und Publikation elektronischer Fachzeitschriften, die als flexibel für die redaktionelle Arbeit steuerbares Management- und Publikationssystem kostenfrei heruntergeladen und auf einem lokalen Server installiert werden kann. OJS ist so konzipiert, dass Zeit und Arbeitsaufwand für redaktionelle und Verwaltungstätigkeiten, die mit der Herausgabe einer Zeitschrift verbunden sind, reduziert und zugleich die Effizienz redaktioneller Arbeitsabläufe deutlich erhöht werden kann. Durch eine Reihe innovativer Features wird versucht, die Qualität des Publizierens – von der Erstellung von Richtlinien für Zeitschriften bis hin zum Indizieren von Artikeln für weitere Recherchen – zu verbessen.

Über OJS

OJS ist ein Zeitschriftenmanagement- und Publikationssystem. OJS deckt alle Anforderungen elektronischen Publizierens ab, vom Erstellen einer Zeitschriftenwebseite über Beitragseinreichung und Begutachtung bis hin zu Archivierung und Indizierung der Zeitschrift und ihrer Artikel. OJS hilft, Abläufe zwischen Herausgeber/innen, Gutachter/innen und Autor/innen zu koordinieren und unterstützt bei der hierzu erforderlichen Korrespondenz.

OJS ist flexibel und skalierbar. Mit einer einzigen OJS-Installation können mehrere Zeitschriften betrieben werden. Jede Zeitschrift kann dabei eine eigene URL und ein eigenes "look and feel" haben. OJS kann entweder eine einzelne Herausgeberin/einen einzelnen Herausgeber in allen Aspekten der redaktionellen Arbeit unterstützen, oder es kann von einem internationalen Team mit verteilten Verantwortlichkeiten für verschiedene Zeitschriftenbereiche genutzt werden.

OJS ist der Idee eines möglichst breiten Zugangs zu wissenschaftlichem Wissen verpflichtet. OJS intendiert nicht nur das Publizieren von Zeitschriften, sondern es soll gezeigt werden, dass Kosten der Zeitschriftenproduktion in einer Weise reduziert werden können, dass "Open Access" eine machbare Option wird. Dies wird beispielsweise deutlich an der immensen Zahl an wissenschaftlichen Artikeln, die mittels OJS produziert wurden, und die als Publikationen der University of British Columbia (UBC) über die Public Knowledge Project-Webseite frei zugänglich sind.

Die Ursprünge von OJS. Ein erstes OJS-Release enstand 2002 als Forschungs- und Entwicklungsprojekt des Public Knowledge Project der UBC, gefördert durch das kanadische Social Sciences and Humanities Research Council, die Max Bell Foundation, die Pacific Press Endowment und die MacArthur Foundation. Die laufende Entwicklung wird derzeit kooperativ durch das Public Knowledge Project der UBC, das Canadian Center for Studies in Publishing und die Simon Fraser University Library koordiniert. Siehe für weitere Informationen die Public Knowledge Project @ Simon Fraser University-Webseite.

Zeitschriftenverwaltung

Einreichungs-, Begutachtungs- und Publikationsprozess

In OJS durchlaufen eingereichte Beiträge fünf Stufen, die durch eine Person oder durch mehre Herausgeber/innen verwaltet werden können.

  1. Nicht zugeordnete Beiträge: Von hier aus werden eingereichte Beiträge einem/einer oder mehreren verantwortlichen Herausgeber/innen zugeordnet.
  2. Begutachtung: Beiträge durchlaufen das Peer Review bis hin zur Entscheidung der Herausgeber/innen über Annahme oder Ablehnung eines Beitrags auf der Grundlage der eingeholten Gutachten.
  3. Redaktionelle Bearbeitung: Es folgen Korrekturlektorat, Layout und Lektorat; danach werden die Beiträge einer Zeitschriftenausgabe für die Veröffentlichung zugeordnet.
  4. Inhaltsverzeichnis: Beiträge werden für die Veröffentlichung freigegeben und publiziert.
Rollen
(zugewiesen im Zeitschriftenmanagement)
  • Administrator/in: Installiert die Zeitschrift und die erforderlichen Rollen (und kann selbst auch als Herausgeber/in oder in anderen Rollen tätig werden).
  • Herausgeber/in: koordiniert den gesamten Prozess; kann Beiträge z.B. Rubrikenherausgeber/innen zuordnen und den Prozess der Begutachtung und der dann folgenden redaktionellen Arbeiten einsehen und steuern.
  • Rubrikenherausgeber/in: koordiniert die Begutachtung und die redaktionellen Arbeiten für die einer Rubrik zugeordneten Beiträge.
  • Korrekturlektor/in: Verbessert grammatikalische Fehler und sprachliche Mängel in Absprache mit Autor/innen und sichert die Einhaltung der Manuskriptgestaltungsrichtlinien einer Zeitschrift.
  • Layouter/in: Wandelt korrigierte Fassungen in "Fahnen" im vorgesehenen elektronischen Endformat (HTML-, PDF- und/oder PS-Dateien).
  • Lektor/in: Prüft diese Schlussfassungen auf mögliche typografische und Formatierungsfehler.

Unterstützung

Technischer Support bzw. ein Fehlermelde- und Dokumentationssystem für technische Probleme finden Sie auf der PKP-Webseite.

Im Falle von Fragen zu spezifischen Zeitschriften, die OJS verwenden, können Sie sich an den Hauptkontakt oder an Supportkontakte wenden, die Sie auf den Zeitschriftenwebseiten unter "Über uns" finden.