Zum Endemismus in der extratropischen Zone der Südhemisphäre, speziell im Dreieck Cape Town – Natal – Namibia
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Abstract

Für eine weltweite Übersicht über verschiedene Floren und Faunen erwies es sich als nützlich, die Diversität der Organismen als Artenzahl pro Flächeneinheit zu definieren. Seit langem wird postuliert, dass die Diversität im tropischen Regenwaldgürtel zwischen 15–20° nördlicher und südlicher Breite am höchsten ist. Für die Gefässpflanzen beträgt sie in diesem äquatorialen Gürtel meistens über 3000 Arten pro 10 000 km2, in den reichsten Gebieten (Sunda-Inseln, Ostbrasilien) sogar bis gegen 10 000. Im Vergleich zur Schweiz mit zirka 3000 Arten pro 40 000 km2 wäre sie in den Tropen mindestens viermal grösser, wobei auch die vertikale Dimension (Alpen) zu berücksichtigen ist, da diese die Diversität ganz wesentlich erhöht.

https://doi.org/10.12685/bauhinia.1700
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