Abstract
Es war in Portugal, Provinz Beira Alta, als ich am 6. Juni 1978 an einer Strassenböschung der EN 221 Miranda-do-Douro - Guarda zwischen Barca d’Alva und Pinhel, etwa 11 km nach Figueira-de-Castelo-Rodrigo eine ziemlich reichliche Population von Anarrhinum fand. Sie bestand aus zwei Arten: Anarrhinum bellidifolium (L.) Willd. und Anarrhinum duriminium (Brot.) Pers., zwei Arten, die man schon am Ort gut auseinanderhalten kann. Bei A . bellidifolium ist die ganze Pflanze kahl, sie besitzt beinahe lineale Blätter, und der Blütenstand mit blauen Blüten wächst sich bald zu langen Ruten aus. Demgegenüber ist bei A . duriminium die ganze Pflanze dicht langzottig-drüsig und mit dunkelgrünen oval-lanzettlichen Stengelblättern versehen; der Blütenstand mit weissen Blüten bleibt mehr oder weniger straussförmig.

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