Zur Waldgeschichte im unteren Zürichseegebiet während des Neolithikums und der Bronzezeit Ergebnisse pollenanalytischer Untersuchungen

Abstract

Im Rahmen eines vom Büro für Archäologie der Stadt Zürich unter der Leitung von Dr. U. Ruoff unternommenen Projektes wurden an neolithischen und spätbronzezeitlichen Siedlungsplätzen im untersten Zürichsee pollenanalytische Untersuchungen durchgeführt. Im vorliegenden Beitrag, der Bestandteil dieser, als Dissertation am Botanischen Institut Basel unter der Leitung von Prof. Dr. H. Zoller durchgeführten Arbeit ist (Heitz-Weniger 1976, in Vorber.), soll nur ein Themenkreis behandelt werden: Die Waldvegetation, wie sie zur Zeit der prähistorischen Besiedlung am unteren Zürichsee bestand. Gerade auch für zahlreiche siedlungsgeschichtliche Probleme ist es wichtig, in welchen Waldgesellschaften die Siedler ihre Nahrung und ihre Rohmaterialien beschaffen mussten. Aufgrund der vorliegenden palynologischen Untersuchungen und einiger pflanzensoziologischer und ökologischer Überlegungen ist es möglich, die damaligen Wälder zu beschreiben. Die Ergebnisse bezüglich der Krautvegetation des Ufers und bezüglich der Veränderung der Vegetation durch die Siedler, wie auch die Diskussion der speziellen Ufersiedlungsprobleme, die Begründung der Zeitstellung der Diagramme und die Erläuterung der Methode bleibt andern Publikationen vorbehalten (Heitz-Weniger 1976, Heitz-Weniger , in Vorber.).

https://doi.org/10.12685/bauhinia.1980
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