Abstract
Kleinasiatische Türkei, Provinz Bursa, Südseite des Ulu Dag; Steppe auf sandig verwitterndem Silikatgrus am Rand eines Föhrenwaldes an der Strasse Sogukpinar—Keles, 3 km nach Sogukpinar, ca. 900 m, 3. August 1976. Holotypus Hb. C. Simon 76—178 im Besitz der Basler Botanischen Gesellschaft.
Begleitpflanzen: Dianthus erinaceus Boiss., Dianthus carthusianorum L, Centaurea olympica C. Koch. Die neue Art ist am Fundort anscheinend selten: es wurde trotz suchen nur eine einzige, allerdings ausgedehnte Pflanze gefunden. Bolanthus huber-morathii (Abb. 1) ist am ehesten mit B. thymoides Hub.- Mor. zu vergleichen. Die neue Art unterscheidet sich jedoch auf den ersten Blick durch ihre viel lockerere, nicht polsterige, Wuchsform, die durch die längeren ± nackten Internodien hervorgerufen wird. Weitere Unterschiede liegen im grossen lockeren Blütenstand und in den andern in der Beschreibung gegebenen morphologischen Eigenschaften.

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