Abstract
Im Rahmen der Kartierung der Schweizerflora besuchten die Verfasser am 28. August 1968 das Hafengebiet von Birsfelden (Baselland), insbesondere das Areal der «BIRS Umschlags- und Lager AG». Diese Firma legt im Herbst jeweils ein Kohlenlager an, das sie im Laufe des Winters wiederum abbaut. Dies hat zur Folge, dass während der Sommermonate die Lagerfläche grösstenteils geräumt ist und am Boden nur eine feine Schicht von Kohlenstaub zurückbleibt. Dieser schwarze «Sand» bildet einen Biotop, der sehr ähnlich ist wie das mit Sand bedeckte Ufer eines Flusses, da ein für Wasser eher undurchlässiger Untergrund auch für die notwendige Feuchtigkeit sorgt.

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