Abstract
Eine Flusslandschaft gliedert sich ganz natürlich in zwei Geländeabschnitte, nämlich in regelmässig von den Hochwassern überschwemmtes Gebiet und solches, das höher liegt und deshalb von den periodischen Überschwemmungen nicht erfasst wird. Die Gliederung des Geländes wird durch die Pflanzenwelt noch verdeutlicht, gleichgültig, ob es sich um die Vegetation einer vom Menschen unberührten Urlandschaft oder um ein landwirtschaftlich genutztes Gebiet handelt. In der Aue stehen lauter Pflanzenarten, die periodischer Überflutung nicht nur zu trotzen vermögen, sondern auf sie geradezu angewiesen sind. Indem nämlich Überflutungen andere Pflanzen am Aufkommen hindern, sichern sie den Pflanzenarten und Gesellschaften der Aue den Fortbestand, so z. B. den Weiden-, Pappel-, Erlen- und Eschenwäldern.

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