Abstract
Den unbegrenzten Formenreichtum der Habichtskräuter in ein System gebracht zu haben, verdanken wir zweifellos Nägeli und Peter. Sie haben in ihrer unvollendeten monographischen Arbeit «Die Hieracien Mitteleuropas» (1885-1889) den Grundstock gelegt, auf dem Karl Hermann Zahn, der beste Kenner der Gattung, sein Lebenswerk aufbauen konnte.
Die Kenntnis der Schweizer Hieracien ist zum grossen Teil diesem Forscher zu verdanken. Seit dem Tode von Zahn, 1941, hat sich nur noch O. Hirschmann, der in späten Jahren mit dem Studium der Habichtskräuter begann, bis zu seinem Tode, 1962, eingehend mit Hieracien befasst. Von ihm stammt die mustergültige Bearbeitung der Gattung in A. Becherer, Florae Vallesiacae Supplementum (1956).

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