Juncus arcticus Willd. neu im westlichen Berner Oberland und in den nördlichen Schweizeralpen und der Bastard Juncus arcticus Willd. X filiformis L. neu in den Alpen

Abstract

Der Jubilar, dem wir diese kleine Mitteilung widmen, Alfred Becherer, hat in zähem, nimmermüdem, lebenslangem Bemühen in der Zeit des abnehmenden Interesses an der floristischen Botanik strenge systematische und floristische Wissenschaft hochgehalten, die Tradition der sorgfältigen Dokumentation und Registrierung mit ihrer gewaltigen und nicht immer dankbar erscheinenden Bürde übernommen und vorbildlich verwaltet. Auf seinen Einsatz bauen wir dankbar unsere künftige Arbeit.

Die Pflanzengeographische Kommission der Schweizerischen Natur forschenden Gesellschaft und mit ihr sämtliche schweizerischen Fachvertreter der floristisch-systematisch-pflanzengeographischen Forschungsrichtung der Botanik haben sich zum Ziel gesetzt, die Flora der Schweiz zu kartieren. Diese Arbeit soll zu einem wesentlichen Teil in zielbewusster Feldarbeit bestehen und nicht allein im Ausschöpfen von Herbarien und Literatur. Wir sind überzeugt, dass unser systematisches und geographisches Wirkungsfeld noch sehr viel Neues zu bieten hat, wenn wir keine Mühe scheuen und Geduld aufbringen für unsere eigene fachliche Vervollkommnung und die Ausbildung tüchtiger Floristen.

Eine erste intensive Bearbeitung der Kartierungsfläche Nr. 544 im August 1966, die die Täler von Lauenen und Gsteig im Saanenland im westlichen Berner-Oberland umfasst, führte zur Entdeckung einer seltenen Art, von Juncus arcticus Willd.

https://doi.org/10.12685/bauhinia.2061
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