Die Chromosomenzahlen von Cystopteris sudetica A. Br. et Milde von Berchtesgaden (Bayern)

Abstract

Cytologische Untersuchungen bei Farnen sind wegen der Kleinheit der Chromosomen oft erschwert. Dies gilt besonders auch für die Gattung Cystopteris. Diese Gattung enthält jedoch einige Gruppen, deren Verwandtschaft ohne solche Untersuchungen (und zusätzlich experimentelle Kreuzungen) kaum verständlich ist. Bei den wichtigsten europäischen Vertretern fand Manton (1950) für den Komplex von Cystopteris fragilis (L.) Bernh. s. l. (inkl. C. regia [L.] C. B. Presl und C. dickieana Sim) die Chromosomenzahlen n = 84 und n = 126 und für Cystopteris montana (Lam.) Bernh. n = 84. Diese Zahlen lassen sich nur verstehen, wenn man die entpsrechenden Pflanzen als Vertreter einer polyploiden Reihe ansieht, die sich von diploiden Formen mit n = 42 ableiten. Seither sind solche diploide Arten von Cystopteris in Amerika, im Himalaya sowie in Japan gefunden worden 3). 

https://doi.org/10.12685/bauhinia.2077
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